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DER ZIEGLER IN DER ZIEGELEI
 

Der Ziegler ist bereits schon früh im heutigen Deutschland zu finden und hat seine Werkstatt wohl durch die Römer bekommen. Die nur kleinen Betriebe mit entsprechenden Brennöfen mußten nur den lokalen Markt beliefern, da Ton, Lehm und Holz überall reichlich vorhanden waren und der Transport der schweren Ziegel unwirtschaftlicher war als die Errichtung eines weiteren Betriebes.

Bis ins 18. Jahrhundert wurden die meisten Häuser (auch die Fachwerkhäuser) vorrangig mit Stroh gedeckt. Dies änderte sich jedoch insbesondere in den Städten wegen der Verbote der Stroheindeckungen bezüglich der Brandgefahr. Durch den entsprechend erhöhten Bedarf entstanden somit im Laufe des 19. Jahrhunderts größere Ziegeleien und entsprechende Verbesserungen in der Produktion.

Schwere Körperliche Arbeit kennzeichnet auch den Beruf des Zieglers. Der Ton wurde zuerst mit den Füßen geknetet, dann in eine Ziegelform gepresst, an der Luft getrocknet und anschließend im Brennofen gebrannt. Für das Brennen benötigte man ca. 3 Tage. Man geht heute davon aus, dass die einfachste und gebräuchlichste Form der einfache quaderförmige Ziegelstein war. Dachziegel waren ebenfalls schon bei den Römern bekannt, wurden aber in unseren Breiten erst seit dem 8. Jahrhundert in größerem Umfang verwendet.




 

Ziegler, 1568 Quelle: Wikipedia

 

Zier-Backsteine der Dorfkirche Steffenshagen Ende 13. Jhd.; Quelle Wikipedia




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